Rost- und säurebeständige Edelstahlbleche und Coils

    warm- und kaltgewalzte Edelstahlbleche in verschiedensten Ausführungen und Güten.

    Details

    Nichtrostende ferritische Stähle:

    Wst.-Nr. 1.4016
    Wst.-Nr. 1.4512
    Wst.-Nr. 1.4003

    Nichtrostende austenitische Stähle:

    Wst.-Nr. 1.4301
    Wst.-Nr. 1.4307
    Wst.-Nr. 1.4306
    Wst.-Nr. 1.4541

    Nichtrostende austenitische Stähle mit Molybdän:

    Wst.-Nr. 1.4401
    Wst.-Nr. 1.4404
    Wst.-Nr. 1.4435
    Wst.-Nr. 1.4436/1.4432
    Wst.-Nr. 1.4571

    Nichtrostende austenitische-ferritische Stähle:

    Wst.-Nr. 1.4462

    ferritische Hitzebeständige Stähle:

    Wst.-Nr. 1.4828
    Wst.-Nr. 1.4833
    Wst.-Nr. 1.4841
    Wst.-Nr. 1.4845
    Wst.-Nr. 1.4878

    Sondergüten:

    Wst.-Nr. 1.4113
    Wst.-Nr. 1.4439
    Wst.-Nr. 1.4021
    Wst.-Nr. 1.4057
    Wst.-Nr. 1.4310
    Wst.-Nr. 1.4429
    Wst.-Nr. 1.4034
    Wst.-Nr. 1.4509

    Die Bleche werden in fogenden Ausführungen ausgeliefert:

    1C warmgewalzt, wärmebehandelt, nicht entzundert
    1D warmgewalzt, wärmebehandelt, gebeizt
    2B kaltgewalzt, wärmebehandelt, gebeizt, kalt nachgewalzt
    2C kaltgewalzt, wärmebehandelt, nicht entzundert
    2E kaltgewalzt, wärmebehandelt, mechanisch entzundert
    2R kaltgewalzt, blankgegelüht

    Oberflächenausführungen:

    Einseitig foliert
    Beidseitig foliert
    Einseitig geschliffen
    Beidseitig geschliffen
    Einseitig  gebürstet
    Beidseitig gebürstet

    Weitere Details

    Der Werkstoff 1.4006

    weist eine gute Beständigkeit in gemäßigt aggressiven, aber nicht chlorhaltiger Umgebung auf. Es kann, durch Wärmebehandlung, eine Zugfestigkeit bis 1350 N/mm² erreicht werden. Der Stahl kann, nach der Vorwärmung,  durch Lichtbogenhand- und WIG-Schweißverfahren, gut geschweißt werden. Es können artgleiche oder höher legierte Schweißzusatzstoffe verwendet werden. Eine mechanische Bearbeitung, kann wie bei unlegierten Kohlestoffstählen, gleicher Festigkeitsstufe erfolgen.

    Der Werkstoff 1.4021

    weist eine gute Beständigkeit in gemäßigt aggressiven, aber nicht chlorhaltiger Umgebung auf. Es kann, durch Wärmebehandlung, eine Zugfestigkeit bis 1550 N/mm² erreicht werden. Der Stahl kann, nach der Vorwärmung,  durch Lichtbogenhand- und WIG-Schweißverfahren, nur bedingt geschweißt werden. Es können artgleiche oder höher legierte Schweißzusatzstoffe verwendet werden. Eine mechanische Bearbeitung, kann wie bei unlegierten Kohlestoffstählen, gleicher Festigkeitsstufe erfolgen.

    Der Werkstoff 1.4028

    weist eine gute Beständigkeit in gemäßigt aggressiven, sowie in oxidierender Atmosphäre. Eine polierte Oberfläche ist vorausgesetzt. In chlorhaltiger Umgebung ist die Beständigkeit nicht gegeben. Es kann, durch Wärmebehandlung, eine Zugfestigkeit bis 1750 N/mm² erreicht werden. Dieser Werkstoff wir üblicherweise nicht geschweißt. Eine mechanische Bearbeitung kann wie bei Edelbaustählen, gleicher Festigkeitsstufe, erfolgen.

    Der Werkstoff 1.4034

    weist eine gute Beständigkeit in gemäßigt aggressiven, aber nicht chlorhaltiger Umgebung auf. Dies ist jedoch nur im gehärteten und polierten Zustand gegeben. Durch Wärmebehandlung eine Härte von 55 HRC erreicht werden. Dieser Werkstoff ist nicht zum schweißen geeignet. Eine mechanische Bearbeitung kann wie bei Edelbaustählen, gleicher Festigkeitsstufe, erfolgen.

    Der Werkstoff 1.4057

    kommt dann zur Anwendung, wenn sich andere martensitische Stähle, in ihrer Beständigkeit nicht erwiesen haben. Es kann, durch Wärmebehandlung, eine Zugfestigkeit bis 1300 N7mm² erreicht werden. Der Stahl kann, durch Lichtbogenhand- und WIG-Schweißverfahren, nur bedingt geschweißt werden. Eine mechanische Bearbeitung kann wie bei Edelbaustählen, gleicher Festigkeitsstufe, erfolgen.

    Der Werkstoff 1.4104

    ist durch den hohen Schwefelgehalt, in seiner Korrosionsbeständigkeit eingeschränkt. Es können Festigkeiten bis 850 N/mm² erreicht werden. Dieser Werkstoff ist nicht zum schweißen geeignet. Die mechanische Bearbeitung wird durch den hohen Schwefelgehalt stark verbessert.

    Der Werkstoff 1.4112

    weist eine ausreichende Beständigkeit in gemäßigt, aber nicht chlorhaltiger Umgebung auf. Durch Wärmebehandlung, kann eine Härte von 60 HRC erreicht werden. Dieser Werkstoff wird erst nach der Bearbeitung gehärtet. Üblicherweise wird dieser Stahl nicht geschweißt. Bei der mechanischen Bearbeitung ist darauf zu achten, dass ich de Stahl nicht zu stark erwärmt, damit die Gefahr von Spannungsrissen gemindert wird.

    Der Werkstoff 1.4122

    weist eine ausreichende Beständigkeit in gemäßigt, aber nicht chlorhaltiger Umgebung auf. Durch Wärmebehandlung können Festigkeiten bis ca. 1700 N/mm² erreicht. Üblicherweise wird dieser Stahl nicht geschweißt. Eine mechanische Bearbeitung kann wie bei Edelbaustählen, gleicher Festigkeitsstufe, erfolgen.

    Der Werkstoff 1.4301

    weist eine gute Beständigkeit, bei Umweltbelastungen, auf. Dieser Werkstoff ist bis auf ein paar Ausnahmen (z.B Senf, Weißwein) für Nahrungsmittel geeignet. Er ist sehr gut schweißbar, neigt jedoch bei der mechanischen Bearbeitung zur Kaltverfestigung. Dieser Stahl kann leicht magnetisch sein.

    Der Werkstoff 1.4305

    ist nur bedingt Korrosionsbeständig. Öle, Fette und Schmiermittel stellen jedoch kein Problem dar. Durch den hohen Schwefelgehalt ist dieser Werkstoff schlecht schweißbar, dies wirkt sich aber positiv, auf die gute mechanische Bearbeitung aus. Eine bessere Bearbeitung, lässt die UGIMA-Güte zu, welche eine Produktivitätssteigerung von 30 – 40 % ermöglicht.

    Der Werkstoff 1.4306

    zeichnet sich durch eine gute Beständigkeit gegenüber Salpetersäure und Temperaturen aus. Er ist sehr gut schweißbar, neigt jedoch bei der mechanischen Bearbeitung zur Kaltverfestigung. Dieser Stahl kann leicht magnetisch sein.

    Der Werkstoff 1.4313

    weist, je nach Temperatur und Konzentration, eine gute Beständigkeit gegenüber Schwefel-, Phosphor- und organischen Säuren mit geringem Chloridgehalt auf. Er ist gut schweißbar, neigt jedoch bei der mechanischen Bearbeitung zur Kaltverfestigung. Die optimalen Verarbeitungseigenschaften werden durch ein Wärmebehandlung, mit anschließender schneller Abkühlung erreicht.  Dieser Stahl kann leicht magnetisch sein. Eine bessere Bearbeitung, lässt die UGIMA-Güte zu, welche eine Produktivitätssteigerung von 20 – 30 % ermöglicht.

    Der Werkstoff 1.4418

    weist eine gute Beständigkeit, bei Umweltbelastungen, auf. Dieser Werkstoff ist bis auf ein paar Ausnahmen (z.B Senf, Weißwein) für Nahrungsmittel geeignet. Dieser Wekstoff ist ohne Probleme schweißbar. Eine mechanische Bearbeitung kann wie bei Edelbaustählen, gleicher Festigkeitsstufe, erfolgen.

    Der Werkstoff 1.4435

    weist, je nach Temperatur und Konzentration, eine gute Beständigkeit gegenüber Schwefel-, Phosphor- und organischen Säuren mit geringem Chloridgehalt auf.  Er ist sehr gut schweißbar, neigt jedoch bei der mechanischen Bearbeitung zur Kaltverfestigung. Die optimalen Verarbeitungseigenschaften werden durch eine Wärmebehandlung, mit anschließender schneller Abkühlung erreicht. Dieser Stahl kann leicht magnetisch sein.

    Der Werkstoff 1.4439

    weist, je nach Temperatur und Konzentration, eine gute Beständigkeit gegenüber Schwefel-, Phosphor- und organischen Säuren mit geringem Chloridgehalt auf.  Er ist sehr gut schweißbar, neigt jedoch bei der mechanischen Bearbeitung zur Kaltverfestigung. Die optimalen Verarbeitungseigenschaften werden durch eine Wärmebehandlung, mit anschließender schneller Abkühlung erreicht. Der Stahl kann leicht magnetisch sein.

    Der Werkstoff 1.4460

    weist eine gute Beständigkeit gegenüber chlorhaltigen und sauren Medien auf, hier sind insbesondere die Phosphor- und organische Säuren hervorzuheben. Das Schweißen und die mechanische Bearbeitung gestalten sich bei diesem Werkstoff schwierig. Die optimalen Verarbeitungseigenschaften werden durch eine Wärmebehandlung, mit anschließender schneller Abkühlung erreicht.

    Der Werkstoff 1.4462

    weist eine gute Beständigkeit gegenüber chlorhaltigen und sauren Medien auf, hier sind insbesondere die Phosphor- und organische Säuren hervorzuheben. Die Spannungsrisskorrosion wird durch die Struktur des Stahls erhöht. Das Schweißen und die mechanische Bearbeitung gestalten sich bei diesem Werkstoff schwierig.

    Der Werkstoff 1.4529

    weist eine sehr gute Beständigkeit gegenüber Meerwasser bis 70 °C, sowie Schwefel- und Phosphorsäuren, auch in höheren Konzentrationen auf. Das Schweißen ist unter Berücksichtigung bestimmter Parameter gut möglich. Dieser Stahl neigt bei der mechanischen Bearbeitung zur Kaltverfestigung und kann leicht magnetisch sein. Die optimalen Verarbeitungseigenschaften werden durch eine Wärmebehandlung, mit anschließender schneller Abkühlung erreicht.

    Der Werkstoff 1.4539

    weist eine sehr gute Beständigkeit gegenüber Meerwasser bis 70 °C, sowie Schwefel- und Phosphorsäuren, auch in höheren Konzentrationen auf. Das schweißen dieses Stahles stellt kein Problem dar, jedoch sollten Zusatzstoffe verwendet werden. Dieser Stahl neigt bei der mechanischen Bearbeitung zur Kaltverfestigung und kann leicht magnetisch sein. Die optimalen Verarbeitungseigenschaften werden durch eine Wärmebehandlung, mit anschließender schneller Abkühlung erreicht.

    Der Werkstoff 1.4541

    weist eine gute Beständigkeit gegenüber Umweltbelastungen und Nahrungsmitteln auf, unter Abwesenheit von höheren Chlorid- oder Säurekonzentrationen. eine Beständigkeit Salpetersäure und organische kalte Säuren sind gegenüber dem Wst. 1.4301 hervorzuheben. Er ist gut schweißbar, neigt jedoch bei der mechanischen Bearbeitung zur Kaltverfestigung. Die optimalen Verarbeitungseigenschaften werden durch eine Wärmebehandlung, mit anschließender schneller Abkühlung erreicht.  Dieser Stahl kann leicht magnetisch sein.

    Der Werkstoff 1.4542

    weist eine gute Beständigkeit, bei Umweltbelastungen, auf. Dieser Werkstoff ist bis auf ein paar Ausnahmen (z.B Senf, Weißwein) für Nahrungsmittel geeignet. Es können durch Wärmebehandlung, Festigkeiten bis ca. 1270 N/mm² erreicht werden. Der Stahl ist gut schweißbar, sollte jedoch nach dem Schweißen entspannt werden. Eine mechanische Bearbeitung kann wie bei Edelbaustählen, gleicher Festigkeitsstufe, erfolgen.

    Der Werkstoff 1.4571

    weist eine gute Beständigkeit gegenüber Salpetersäure und kalten organischen Säuren auf, ist jedoch höhereinzustufen als der Werkstoff 1.4301 und 1.4541. Dieser Stahl ist gut schweißbar jedoch schlecht zu bearbeiten. Die optimalen Verarbeitungseigenschaften werden durch eine Wärmebehandlung, mit anschließender schneller Abkühlung erreicht.  Dieser Stahl kann leicht magnetisch sein.

    Der Werkstoff 1.4713

    weist eine hohe Beständigkeit gegenüber oxidierenden und reduzierenden Schwefelgasen, bei Temperaturen bis 800 °C auf. Der Stahl sollte nur im Elektro-Lichtbogenverfahren geschweißt werden.  Bei Temperatur über 550 °C, nimmt seine Festigkeit ab. Die mechanische Bearbeitung ist bei diesen ferritischen Stählen besser, als bei austenitischen Stählen.

    Der Werkstoff 1.4742

    weist eine hohe Beständigkeit gegenüber oxidierenden und reduzierenden Schwefelgasen, bei Temperaturen bis 1000 °C auf. Der Stahl sollte nur im Elektro-Lichtbogenverfahren geschweißt werden. Bei Temperatur über 550 °C, nimmt seine Festigkeit ab. Die mechanische Bearbeitung ist bei diesen ferritischen Stählen besser, als bei austenitischen Stählen austenitischen Stählen.

    Der Werkstoff 1.4762

    weist eine hohe Beständigkeit gegenüber oxidierenden und reduzierenden Schwefelgasen, bei Temperaturen bis 1150 °C auf. Der Stahl sollte nur im Elektro-Lichtbogenverfahren geschweißt werden. Bei Temperatur über 550 °C, nimmt seine Festigkeit ab. Die mechanische Bearbeitung ist bei diesen ferritischen Stählen besser, als bei austenitischen Stählen austenitischen Stählen.

    Der Werkstoff 1.4828

    beweist sich vor allem in schwefelhaltigen Atmospheren welche Temperaturen von 950 C° nicht übersteigen. Bei Temperaturen über 550 °C weißt dieser Stahl noch ausreichende mechanische Eigenschaften auf. Der Stahl ist ohne Probleme schweißbar, jedoch in der mechanischen Bearbeitung eingeschränkt.

    Der Werkstoff 1.4841

    wird bei Temperaturen bis 1150 °C eingesetzt, jedoch sollte im Dauerbetrieb Temperaturen von 600 – 900 °C nicht überschritten werden. Bei Temperaturen über 550 °C weißt dieser Stahl noch ausreichende mechanische Eigenschaften auf. Der Stahl ist ohne Probleme schweißbar, jedoch in der mechanischen Bearbeitung eingeschränkt.

    Der Werkstoff 1.4876

    auch unter „Alloy 800“ bekann, wird bei Temperaturen bis 1100 °C eingesetzt und weißt damit eine sehr gute Zunder- und Korrosionsbeständigkeit auf. Durch die hohe Warmfestigkeit und gute Schweißeigenschaften ist der Stahl vielseitig einsetzbar. Die mechanische Bearbeitung ist jedoch eingeschränkt.

    Der Werkstoff 1.4923

    ist vor allem gegen Wasser und Dampf, mit geschliffener oder polierter Oberfläche, beständig. Der Stahl wird im Dauerbetrieb, bei Temperaturen bis 580 °C eingesetzt. Der Stahl sollte nur unter bestimmten Vorsichtsmaßnahmen geschweißt werden. Dieser Stahl ist gut zerspanbar.

    Kontakt

    Ihre Ansprechpartner

    Rosenfeld

    Timo Breitenreiter
    Tel. +49 7428 9414-567
    Fax +49 7428 9414-20
    Mail timo.breitenreiter@suelzle-stahlpartner.de

    Detlef Gutt
    Tel. +49 7428 9414-22
    Fax +49 7428 9414 – 20
    Mail detlef.gutt@suelzle-stahlpartner.de

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