Biegebetrieb
Korrosionsschutz nach DIN
Edelstahlbewehrung schützt Bauwerke dauerhaft vor Chlorideinwirkung
SÜLZLE Stahlpartner liefert Edelstahlbewehrung nach DIN 488 mit bauaufsichtlicher Zulassung des Deutschen Instituts für Bautechnik (DIBt) für Bauwerke, die Chloriden, Feuchtigkeit oder aggressiven Umgebungsbedingungen ausgesetzt sind. Die passive Oberflächenschicht des Edelstahls verhindert Korrosion dauerhaft, während die Rippengeometrie über die gesamte Nutzungsdauer unverändert bleibt – anders als bei konventionellem Betonstahl, der bei Korrosion Querschnitt verliert.
Typische Einsatzgebiete sind Brückenkappen, Widerlager und Schleppplatten im Infrastrukturbau, Tunnel- und Kellerbauwerke sowie Parkhaussanierungen und Tiefgaragen. Auch sensible Innenräume wie Krankenhäuser, Maschinenräume und technische Leitwarten werden zunehmend mit Edelstahlbewehrung ausgeführt. Der reduzierte Korrosionsschutzbedarf ermöglicht zudem eine geringere Betondeckung – ein Vorteil für Architekten bei Gestaltungsfreiheit und Gewichtsreduktion bei gleichbleibender Sicherheit.
SÜLZLE Stahlpartner hält alle gängigen Edelstahl-Werkstoffe in ausreichender Menge vorrätig und verarbeitet Baupläne sowie BVBS-Dateien direkt zur baustellenfertigen Edelstahlbewehrung.
Langlebig
Edelstahlbewehrung
Edelstahlbewehrung findet immer dort Verwendung, wo Chloride bevorzugt Feuchtigkeit tragende Teile oder sensible Bereiche angreifen.
Genutzt wird Edelstahlbewehrung deshalb zum Beispiel im Tunnel- sowie Kellerbau und der Parkhaussanierung. Aber auch Bodenplatten, Tiefgaragen und Spezialbereiche in Gebäuden (Krankenhäuser, Maschinenräume, technische Leitwarten) werden mittlerweile in Edelstahlbewehrung geplant und ausgeführt.
In vielen Bundesländern wird schon seit Längerem die Kappenbewehrung der Brücken auf Autobahnen und Bundesstraßen in Edelstahl ausgebildet, mittlerweile sind auch Widerlager und Schlepplatten fester Bestandteil der Planung.
Auch ist beim Neubau eine Reduktion der Betondeckung möglich, was Architekten und Planern neue Möglichkeiten der Gestaltung bieten und zu einer Gewichtseinsparung bei vergleichbarer Sicherheit und Lebensdauer führt.
Die volks- und privatwirtschaftlichen Schäden durch Korrosion in allen Bereichen der Infrastruktur sind immens sowohl durch Reparatur- und Instandhaltungskosten als auch durch Folgekosten wie erforderlicher Ersatzbau, Stau, Sperrung oder Auslagerung.
Edelstahlbewehrung bietet hier die Möglichkeit, Korrosion deutlich vorzubeugen und damit Kosten einzusparen.
Zum einen durch seine passive Oberflächenschicht aber auch durch gleichbleibenden Querschnitt über einen langen Zeitraum, insbesondere die Rippengeometrie bleibt dabei langfristig unverändert.
In Deutschland wurden dafür vom Deutschen Institut für Bautechnik (DIBt) einige Werkstoffe bauaufsichtlich zugelassen.
Alle Werkstoffe lagern wir in ausreichenden Mengen vor, sodass Lieferungen im Normalfall zügig erfolgen können.
Wir liefern Ihre komplette Edelstahlbewehrung zum vereinbarten Termin auf Ihre Baustelle.
Hierzu benötigen wir die Ihnen vorliegenden Pläne oder Biegelisten per PDF, alternativ können wir natürlich auch gerne BVBS–Dateien verarbeiten.
Die Anlieferung erfolgt im Normalfall mit LKW unter Dach oder Plane, alle notwendigen Kunststoffschlaufen oder Big-Packs werden mitgeliefert.
„Legierte Bewehrungsstähle sind die zukunftsweisende Lösung für korrosionsgefährdete Bauwerke: maximale Sicherheit, langfristige Kostenersparnis und hohe Gestaltungsfreiheit.”
Michael Kämmerer
Vertrieb Edelstahlbewehrung
Tel: +49 7761 938 650 – 10
Mail michael.kaemmerer@suelzle-stahlpartner.de
Chloridbeständigkeit
Die Lebensdauer verlängern, die Kosten im Griff behalten
Die vergleichende Darstellung der Chloridbeständigkeit der verschiedenen Betonstähle dient nur als Übersicht. Entscheidend für die Einstufung der Chloridbeständigkeit sind die Werte für den kritischen korrosionsfördernden Chloridgehalt (Ccrit), die in Gutachten oder vergleichbaren Veröffentlichungen angegeben sind. (Quelle: Steeltec AG)
Brückenmodell Edelstahlbewehrung
Anwendungsbeispiel für den Einsatz von Edelstahlbewehrung bei Brücken
FAQ
Häufig gestellte Fragen
„Wo wird Edelstahlbewehrung eingesetzt?”
Edelstahlbewehrung kommt überall dort zum Einsatz, wo Chloride bevorzugt feuchtigkeitstragende oder sensible Bauteile angreifen. Typische Anwendungsgebiete sind Tunnel- und Kellerbauwerke, Parkhaussanierungen, Tiefgaragen, Bodenplatten sowie sensible Innenräume wie Krankenhäuser, Maschinenräume und technische Leitwarten. Im Infrastrukturbau wird sie zudem regelmäßig für Brückenkappen, Widerlager und Schleppplatten auf Autobahnen und Bundesstraßen eingesetzt.
„Welcher Güteklasse entspricht Edelstahlbewehrung?”
Für Edelstahlbewehrung sind in Deutschland mehrere nichtrostende Stahlsorten vom Deutschen Institut für Bautechnik (DIBt) bauaufsichtlich zugelassen, darunter die Güten 1.4003, 1.4401, 1.4482 und 1.4571. Welcher Werkstoff zum Einsatz kommt, richtet sich nach der konkreten Chloridbelastung am jeweiligen Bauteil.
„Wie lange hält Edelstahlbewehrung im Vergleich zu Betonstahl?”
Durch die passive Oberflächenschicht des Edelstahls bleibt der Korrosionsschutz über die gesamte Nutzungsdauer des Bauwerks bestehen, ohne dass sich – anders als bei Betonstahl – der Querschnitt durch Rost verringert. Bauwerke mit Edelstahlbewehrung erreichen dadurch deutlich längere Nutzungszyklen ohne korrosionsbedingte Sanierung.
„Welchen Vorteil bietet die reduzierte Betondeckung bei Edelstahlbewehrung?”
Da Edelstahlbewehrung deutlich unempfindlicher gegenüber Chlorideinwirkung ist als konventioneller Betonstahl, lässt sich die erforderliche Betondeckung im Neubau reduzieren. Das eröffnet Architekten zusätzlichen Gestaltungsspielraum und spart gleichzeitig Bauteilgewicht ein, ohne Sicherheit oder Lebensdauer zu beeinträchtigen.
„Ist Edelstahlbewehrung magnetisch?”
Die austenitischen Edelstahlsorten, die typischerweise für Bewehrung verwendet werden (z. B. 1.4401, 1.4571), sind nicht oder nur schwach magnetisch. Das unterscheidet sie spürbar von ferritischem Betonstahl und kann bei Baustellenprüfungen mit Magnetprüfgeräten relevant sein.
„Kann Edelstahlbewehrung mit normalem Betonstahl kombiniert werden?”
Ja, in der Praxis wird Edelstahlbewehrung häufig gezielt nur an besonders korrosionsgefährdeten Bauteilabschnitten eingesetzt – etwa im spritzwassernahen Bereich einer Brücke – während der restliche Bauteil mit konventionellem Betonstahl bewehrt wird. Wichtig ist dabei die galvanische Trennung an den Kontaktstellen, um Kontaktkorrosion zu vermeiden.
„In welcher Form liefert SÜLZLE Stahlpartner Edelstahlbewehrung?”
SÜLZLE Stahlpartner liefert Edelstahlbewehrung als Coils für automatisierte Biegeprozesse, als gerade Stäbe für Sonderformen sowie als vorgefertigte Edelstahlmatten für flächige Bauteile. Passender Bindedraht und das Schraubmuffensystem GripTec für Anschlussbewehrungen ergänzen das Produktprogramm.
„Ist Edelstahlbewehrung teurer als konventioneller Betonstahl?”
Der Materialpreis von Edelstahlbewehrung liegt deutlich über dem von Betonstahl nach DIN 488. Über die Nutzungsdauer des Bauwerks gerechnet amortisiert sich der Mehrpreis jedoch häufig durch den Wegfall korrosionsbedingter Instandhaltungs- und Sanierungskosten, insbesondere bei Bauteilen mit direktem Chloridkontakt wie Brückenkappen oder Tiefgaragen.
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Michael Kämmerer
Vertrieb Edelstahlbewehrung
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